Frühe Nutzung – Der Ursprung (vor der Industrialisierung)
Sonne und Wind seit Jahrtausenden: Schon in der Antike nutzten Menschen Sonnenenergie zum Trocknen von Lebensmitteln und Windkraft zum Segeln.
Wasserkraft als Pionier: Bereits im alten Griechenland und Rom wurden Wasserräder zur Getreidemahlung eingesetzt – eine frühe Form mechanischer Energiegewinnung.
Industrielle Revolution – Fokus auf fossile Brennstoffe (18.–19. Jahrhundert)
Kohle, später Erdöl und Gas, revolutionierten die Energieversorgung.
Erneuerbare wurden als „veraltete Technik“ verdrängt – Wassermühlen verschwanden, Dampfkraft dominierte.
20. Jahrhundert – Wiederentdeckung & technischer Fortschritt
Wasserkraftwerke: Großanlagen entstehen, vor allem in den USA, Kanada und Skandinavien.
1950er–1970er: Erste ernsthafte Forschung an Wind- und Solarenergie. Die Ölkrise 1973 gibt der Entwicklung einen Schub – Energieunabhängigkeit wird Thema.
1970er: Erste Photovoltaikanlagen auf Dächern, v.a. in Kalifornien.
1980er: Windkraftwerke in Dänemark, Solarversuche in Deutschland und Japan.
1990er–2000er – Politischer Aufschwung
1990: EEG-Vorläufer in Deutschland – erste Einspeisevergütungen.
1997: Kyoto-Protokoll – weltweit erste verbindliche Ziele zur CO₂-Reduktion.
2000: Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland revolutioniert die Branche: garantiert feste Vergütung für grünen Strom.
Seit 2010 – Globaler Durchbruch
Kosten sinken drastisch: Photovoltaik und Windkraft werden konkurrenzfähig.